Arbeitskreis Nord der Bürgerstiftungen in Bückeburg

Die Bürgerstiftung Schaumburg war am 24. Februar 2017 Gastgeber des Regionaltreffens Nord des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen in Berlin. Im Le Theule-Saal des Ratskellers in Bückeburg trafen sich 18 Vertreter der insgesamt 59 norddeutschen Bürgerstiftungen mit Gütesiegel. Diese Treffen, die bundesweit an vier weiteren Orten stattfinden, dienen der Netzwerkverstärkung, dem Informationsaustausch und der Weiterbildung.

In Workshops wurde bei diesem Treffen über die unerlässliche Unabhängigkeit von Bürgerstiftungen sowie über sonstige Fragen diskutiert, die den einzelnen Bürgerstiftungen derzeit „unter den Nägeln brennen“.

Die Unabhängigkeit der Bürgerstiftungen von bestimmenden Einflüssen Dritter ist einer der wichtigsten Grundsätze, denen sich Bürgerstiftungen verpflichten, die das entsprechende Gütesiegel tragen.

Die seit Jahre andauernde Niedrigzinsphase macht auch den Bürgerstiftungen sehr zu schaffen, so dass gerade dem Themenfeld „Fundraising“ großes Interesse entgegengebracht wird: wie erzielt man für die Stiftungsarbeit auskömmliche Erträge und wie gewinnt man zusätzliche Spendenmittel?

Die Ergebnisse der Regionaltreffs werden vom Bundesverband gebündelt und an alle 307 bundesdeutschen Bürgerstiftungen mit Gütesiegel weitergegeben. Diese können darauf zurückgreifen und damit bei anderen Stiftungen erprobte Werkzeuge für ihre tägliche Arbeit nutzen.

Im Rahmen des regionalen Arbeitskreis -Treffens stellte Dr. Dreyer als Vertreter der  Geschäftsleitung die „Stiftung Niedersachsen“ aus Hannover vor.  Es ging auch darum, mögliche Formen der Zusammenarbeit mit den Bürgerstiftungen auszuloten.

Gerade die finanzstarken Stiftungen suchen häufiger den Kontakt zu Bürgerstiftungen für die Durchführung von lokalen und regionalen Projekten. Die Bürgerstiftungen sind schließlich regional gut verankert und über die „Initiative Bürgerstiftungen“ in Berlin auch überregional gut vernetzt. So können Projekte und Fördermaßnahmen gezielter und wirkungsvoller durchgeführt werden. Diese Möglichkeit der Zusammenarbeit lässt die Bürgerstiftungen vor Ort noch wirkungsvoller arbeiten.