Bürgermahl 2015

Ministerpräsident Stephan Weil  am 26. Oktober Gast beim „10. Festlichen Bürgermahl“ der Bürgerstiftung Schaumburg im „Palais im Park“ in Bad Eilsen

"Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer sind Helden des Jahres 2015"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rolf Watermann, Vorsitzender des Vorstandes, begrüßt die Gäste der Wohltätigkeitsveranstaltung: "Wir machen das, damit am Ende was übrig bleibt..."

 

Zum zehnten Mal ein "Festliches Bürgermahl": die Bürgerstiftung Schaumburg hatte wieder eingeladen und einhundertundvierzig Gäste waren der Einladung zu dieser alljährlichen Benefizveranstaltung gefolgt. Im Julianensaal - früher einmal Kurtheater - des nach aufwändiger Sanierung erst vor wenigen Wochen fertiggestellten  "Palais im Park" fand die Veranstaltung einen wunderschönen Rahmen. Rolf Watermann begrüßte die Gäste und wies schon zu Beginn erfreut daraufhin, dass das Bürgermahl 2015 seinem Zweck nach bereits als Erfolg zu werten sei: intensive Gespräche unter den Besuchern bereits vor Beginn des offiziellen Teiles belegten die gewünscht kommunikative Atmosphäre, die Besucherzahl führte zu einem erfreulich hohen Überschuss "in der Kasse", sprich zu Einnahmen für die Unterstützung von Förderprojekten der Stiftung. Angesichts des Themas "Ehrenamt und Flüchtlingsnot", mit dem sich der niedersächsische Minsiterpräsident Stephan Weil in seiner Festansprache befasste, gab der Vorstandsvorsitzende bekannt, dass der Überschuss des Abends zur Förderung von Aufgaben in der Flüchtlingsbetreuung eingesetzt werde.

 

Festredner Stephan Weil, Ministerpräsident Niedersachsens, referiert über "Ehrenamt und Flüchtlingsnot"

 

 

 

 

 

 


"Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer sind die Helden des Jahres 2015" -mit diesem Satz ging Ministerpräsident Weil auf das Engagement der zahllosen ehrenamtlich Tätigen ein, die in der Betreuung der in großer Zahl ins Land strömenden Flüchtlinge tätig sind. Naturgemäß seien die Kapazitäten bei Bund und Ländern wie in der gesamten öffentlichen Verwaltung nicht auf den aktuell übergroßen Flüchtlingsstrom vorbereitet; bei aller Improvisationskunst, bei Verlagerung von Aufgaben und der Schaffung zusätzlicher Stellen müsse der Zeitfaktor berücksichtigt werden - in diesem Zusammenhang könne man den freiwilligen Helferinnen und Helfern, die unmittelbar zur Verfügung standen, gar nicht genug danken. Er stellte jedoch auch klar, dass man dieses ehrenamtliche Engagement nicht überstrapazieren dürfe und werde: die öffentliche Hand werde erhebliche Anstrengungen unternehmen, möglichst kurzfristig die benötigten Rahmenbedingungen für die Bewältigung der aktuellen Flüchtlingskrise  zu schaffen. In diesem Zusammenhang wies er auf die entsprechenden Beschlüsse zum Haushalt des Landes und weitere anstehende Vorhaben hin. Ausdrücklich warb er um Verständnis für die schwierige Lage der Menschen, die unter dramatischen Umständen ihre Heimat verlassenhätten und sich in einer für sie überwiegend fremden Welt zurechtfinden müssten; gleichzeitig wies er darauf hin, dass auch die Asylsuchenden hart anpacken müssten, um wirklich anzukommen.Zum Abschluss seiner Ansprache wandte sich Stephan Weil an die Besucher mit einem Appell: sie mögen ihre Herzen öffnen für die Neuankömmlinge - und ihren Geldbeutel für die Bürgerstiftung...Anhaltender Applaus der Zuhörer war Beweis, dass die Botschaft des Ministerpräsidenten angekommen war.

 

 

Gebhard Hitzemann (re.), Vorsitzender des Stiftungsrates, und Rolf Watermann danken und verabschieden Ministerpräsident Stephan Weil (li.)